Kondensstreifen
Ich ging morgens ins Bad, guckte wie immer aus dem Fenster und sah diesen Kondensstreifen. Die Sonne war noch nicht so lange aufgegangen und stand noch niedriger als der Kondensstreifen – ich nehme an, so kommt es zu dem Schatten. Ich fand das bemerkenswert.
Mahonie
Das heutige Foto zeigt unsere Mahonie, die gerade anfängt zu blühen. Eigentlich heißt sie Gewöhnliche oder Stechdornblättrige Mahonie oder Mahonia aquifolium. Niemand weiß, wie sie in unseren Garten gekommen ist, gepflanzt wurde sie jedenfalls nicht. Und geliebt ist sie auch nicht – sie macht nämlich nichts. Ok, sie blüht von März bis Juni, hat im Herbst wunderschön gefärbte Blätter und außerdem ab August hübsche, blaue Beeren. Damit sieht sie zumindest gut aus. Finde ich jedenfalls. Aber sie ist eben keine Nutzpflanze im herkömmlichen Sinn, sondern ein Ziergehölz, noch dazu ein nicht einheimisches. Sie kommt nämlich ursprünglich aus Nordamerika.
Rotkehlchen
Heute habe ich wieder ein etwas älteres Foto, dieses Mal von einem Rotkehlchen auf Helgoland. Der Name des kleinen, rundlichen Vogels kommt daher, dass seine Vorderbrust und sein Gesicht auffallend orange-rot sind. Ok, das ist offensichtlich. Auf Schlau heißt es Erithacus rubecula. Nicht so offensichtlich ist, dass Rotkehlchen in Bodenvertiefungen und Spalten an Böschungen, unter Wurzeln, unter Gebüschen, seltener in hohlen Baumstümpfen, Baumhöhlen oder Mauerlöchern brüten. Manchmal brüten sie auch in alten Nestern von Amseln, Singdrosseln und anderen Vögeln. Zwischen April und Juli haben sie zwei Bruten mit fünf bis sieben Eiern, die sie 13 bis 15 Tage lang bebrüten. Die kleinen Rotkehlchen bleiben 12 bis 15 Tage im Nest.…
Website umziehen
Heute Morgen hatte ich eine blöde Idee. Ich dachte, ich könnte mal eben meine Website umziehen. Mal eben, vor allem. Das Paket beim alten Provider war schon länger gekündigt, das beim neuen habe ich schnell gekauft. Nun noch die Daten rüberziehen – hoffentlich klappt das. Im Prinzip ist das wohl eigentlich gar nicht so kompliziert. Es gibt ein nettes Plugin, das solche Dinge ganz einfach für einen erledigen kann, liest man. Blöd nur, dass mein Virenscanner dieses Datenpaket ganz furchtbar gefährlich fand und erst mal alles fröhlich boykottiert hat. Vermutlich hat er mir und meinem PC damit das Leben gerettet, aber hilfreich war das in dem Moment nicht. Blöd auch,…
Henry und die Klopapierhülse
Heute geht es um Henry und die Klopapierhülse. Henry liebt diese Dinger. Er freut sich riesig, wenn er eine dieser Hülsen erbeutet, schleppt sie auf seine Lieblingsdecke, wirft sie hoch, fängt sie, wirft sie weg und rennt hinterher. Manchmal möchte er, dass ich sie ein paar Mal wegwerfe, damit er sie zurückholen kann. Schließlich kaut er noch ein bisschen gedankenverloren aber glücklich darauf herum. Manchmal ist es so einfach, einen Hund glücklich zu machen…
Amsel im Sanddorn
Eigentlich versucht man ja immer, das Motiv so groß wie möglich zu fotografieren. Aber andererseits entdecke ich gerade, dass ein bisschen Umgebung auch ganz schön ist. Deshalb habe ich heute eine Amsel im Sanddorn fotografiert. Es ist ein Männchen, das sich offenbar gerade eine Pause gönnt. Der Sanddorn wächst übrigens in meinem Garten. Ich kannte diese Art nur als eher niedrige Büsche von der Küste. Hier ist er inzwischen so hoch, dass ich die Amsel quasi auf Augenhöhe aus dem ersten Stock fotografieren kann.
Veilchen am Waldrand
Heute habe ich eine Gruppe Veilchen am Waldrand, die ich vor kurzem fotografiert habe. Auf Schlau heißen sie Viola odorata. Sie werden auch Duftveilchen, Märzveilchen oder Wohlriechendes Veilchen genannt. Bisher fand ich diese Art von Fotos immer etwas schwierig, weil keins der Blümchen hervorsticht, keins den Blick auf sich zieht. Aber in einer Veilchengruppe ist das eben so – Veilchen sind ja, wie wir alle wissen, „bescheiden, sittsam und rein, nicht wie die stolze Rose, die immer bewundert will sein“. Das ist einer dieser typischen Poesie-Album-Verse, oder? Wie dem auch sei, keins der bescheidenen Veilchen möchte hervorstechen. Ich fand es dennoch spannend mal kein Portrait sondern auch das Umfeld zu…
Tinker
Vor ein paar Jahren waren wir in Irland auf einer Rundreise. Nach der Ankunft wurden wir in einem Hotel in der Nähe des Flughafens untergebracht. Neben dem Hotel war eine Weide und auf dieser Weide stand eine Gruppe zotteliger Tinker. Natürlich hätte ich sie gern geknuddelt, gebürstet und mitgenommen. Gut, als echte Iren waren sie so kontaktfreundlich, dass sie sich streicheln ließen. Und fotografieren durfte ich sie auch.
Spitz-Ahorn-Knospen
Heute lädt das Wetter so gar nicht zum Fotografieren ein, mich jedenfalls nicht. Deshalb zeige ich ein Bild aus dem vorigen Jahr: Spitz-Ahorn-Knospen in einem kleinen Waldstück in der Feldmark.
Knospen und Schnee
Das heutige Foto zeigt Knospen und Schnee. Auch dieses Foto ist von vorigem Jahr, passt aber sehr gut zum heutigen Tag. Es ist grau, gelegentlich schneit es ein wenig. Trotzdem sprießt und blüht es überall, Büsche und Bäume bekommen Blätter, der Frühling trotzt dem kurzen Wintereinbruch und ab und zu kommt auch die Sonne mal durch.









