Amsel im Sanddorn
Eigentlich versucht man ja immer, das Motiv so groß wie möglich zu fotografieren. Aber andererseits entdecke ich gerade, dass ein bisschen Umgebung auch ganz schön ist. Deshalb habe ich heute eine Amsel im Sanddorn fotografiert. Es ist ein Männchen, das sich offenbar gerade eine Pause gönnt. Der Sanddorn wächst übrigens in meinem Garten. Ich kannte diese Art nur als eher niedrige Büsche von der Küste. Hier ist er inzwischen so hoch, dass ich die Amsel quasi auf Augenhöhe aus dem ersten Stock fotografieren kann.
Singdrossel
Eigentlich wollte ich heute mal endlich die Rotdrosseln fotografieren. Sie waren auch in den Bäumen, sind aber nicht auf die Wiese gekommen. Aber diese Singdrossel (Turdus philomelos) hatte wohl ein bisschen Mitleid. Sie landete in meiner Nähe, ließ mich schnell ein Foto machen, verschwand dann aber gleich wieder. Glücklicherweise sind auch alle meine Fahrzeuge wieder fit. Einen Schlauch für mein Fahrrad habe ich vorhin mitgebracht. Mein Sohn hat ihn mir eingebaut. Er kann irgendwie besser mit Werkzeug und Kompressor umgehen als ich. Meine größere Sorge war ja mein Auto – das war erst für teures Geld in der Werkstatt – das ist einfach gerade nicht dran! Mein Sohn hat das…
Zaunkönig
Heute habe ich einen Zaunkönig fotografiert, der hinter dem Haus im Garten nach Nahrung suchte. Auf Schlau heißt er Troglodytes troglodytes. Nach Winter- und Sommergoldhähnchen ist er mit einer Körperlänge von 9,5 bis 11 cm der drittkleinste Vogel Europas.
Brennnessel-Bewohner
Heute habe ich ein paar kleine Brennnessel-Bewohner fotografiert. Die Brennnesseln stehen am Rand der Wiese. In den letzten Tagen flogen mittags sehr viele Libellen über die Weise. Die sind mir natürlich viel zu schnell – da habe ich keine Chance, auch nur ansatzweise gute Fotos zu machen. Also, dachte ich, ich gucke mal, ob sie morgens vielleicht auf den Brennnesseln sitzen. Libellen habe ich nicht gefunden, aber andere kleine Brennnessel-Bewohner, die da mehr oder weniger gut getarnt auf und von den Blättern der Brennnesseln leben.
Schmetterlinge
Überall sieht man sie jetzt, im Garten, im Feld, sogar im Wald: Schmetterlinge. Tagpfauenaugen, Zitronenfalter, Faulbaumbläulinge und Kleine Füchse haben sich in den vergangen Tagen von mir fotografieren lassen.
Amselnest
Heute habe ich ein Amselnest fotografiert. Die fünf jungen Amseln sehen schon viel zu groß aus, um noch in dem Nest Platz zu finden. Hier werden sie von ihrem Vater gefüttert. Das Nest befindet sich auf den hochkant abgestellten Tischen und Bänken unter dem Dach einer Hütte am Waldrand. Die Hütte ist umrahmt von Bäumen – Waldrand halt. Und was sucht sich das Amselpärchen aus, um sein Nest zu bauen? Gut, dass die Hütte wegen der Pandemie bisher fast nicht genutzt wurde!
Blümchen und Maus
Wiesenschaumkraut, Acker-Senf und ein winziges Mäuschen, also Blümchen und Maus – das ist meine Ausbeute von heute.
Wollschweber und Ackerhummel
Meine Motive heute: Wollschweber und Ackerhummel. Der Arbeitstitel des Wollschwebers war bisher Kolibri-Hummel, weil er fliegt oder besser in der Luft steht wie ein Kolibri, mit seinem Pelz aber aussieht, wie eine Hummel. Offiziell heißt er Großer Wollschweber (Bombylius major) und gehört zu den Schwebfliegen. Die Ackerhummel heißt auf Schlau Bombus pascuorum. Merkt man, dass Gänseblümchen meine Lieblingsblümchen sind? Im Moment jedenfalls… Sie wachsen fast überall, sind aber so unscheinbar, dass man sie kaum wahrnimmt – oder nur als kleine Blüten in der Wiese. Wusstet Ihr, dass es eine Gefleckte und eine Rote Taubnessel gibt? Ich nicht. Die Gefleckte Taubnessel sieht ein bisschen aus wie eine kleine Orchidee, finde ich.…







